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02.09.2015
Diagnostische Systeme

Kamera läuft

Intraorale Kamerasysteme werden im Praxisalltag immer beliebter. Egal, ob für die Diagnostik, die Kommunikation mit den Patienten oder in der Behandlung selbst – die Einsatzgebiete sind sehr vielfältig. Auch für die Prophylaxe könnten die kleinen „Bild-Wunder“ einige angenehme Vorteile bereithalten.

Es ist überhaupt nicht mehr ungewöhnlich, dass ein Behandler in der Zahnarztpraxis auch während der Patientenbehandlung zur intraoralen Kamera greift. Gerade für die Patientenkommunikation ist die Kamera das ideale Hilfsmittel. Zunächst einmal kann dem Patienten der Status vor und nach einer Behandlung gezeigt werden. Dadurch kann vom Behandler anschaulich am Monitor ein Erfolgsbeleg erbracht werden.

Aber auch die einzelnen Schritte einer umfangreichen Behandlung können mithilfe der intraoralen Kamera Bild für Bild verdeutlicht werden. Diese Art der Transparenz durch die Zahnarztpraxis führt bei den Patienten oft zu sehr positiven Reaktionen.

Auch für die Dokumentation kann ein Kamerasystem entscheidend sein. Sollte es doch einmal zu einer Gerichtsverhandlung kommen, könnten Aufnahmen der Intraoralkamera von zu behandelnden Bereichen als Beweis für die Notwendigkeit der Behandlung dienen. Der Vorteil der digitalen Technik: Aufnahmen können direkt in der digitalen Patientenakte gespeichert oder in das Abrechnungsprogramm integriert werden.

Bestimmte Systeme von intraoralen Kameras (beispielsweise die » VistaCam iX von Dürr Dental) bieten zudem dank wechselbarer Kameraköpfe weitreichende Diagnostikmöglichkeiten. Neben den üblichen intraoralen Aufnahmen könnten mit einem Makro-Wechselkopf stark vergrößerte Aufnahmen gemacht werden, mit denen kleinste Kariesläsionen deutlich gemacht werden können.

Ebenfalls der Kariesdiagnostik dienen Köpfe mit Fluoreszenztechnik, die Kariesläsionen oder Plaque sichtbar machen können – beispielsweise auf Okklusal- und Glattflächen. Beim Proof-Wechselkopf der VistaCam iX regt das violette Licht der LEDs dabei die Stoffwechselprodukte kariogener Bakterien an und bringt sie dazu, rot zu leuchten. Gesunder Schmelz hingegen leuchtet grün.

Auch Approximalkaries lässt sich mittels intraoraler Kamerasysteme schonend frühzeitig erkennen. Dürr Dental arbeitet dabei mit der Infrarottechnologie im Proxi-Wechselkopf. Dieser lässt gesunden Zahnschmelz lichtdurchlässig (transluzent) erscheinen. Kariesläsionen haben ein helles, lichtundurchlässiges (opakes) Erscheinungsbild. Dadurch kann gerade bei Kindern Approximalkaries ohne Strahlenbelastung durch ein Röntgenbild diagnostiziert werden.

Aufgrund der vielfältigen Diagnostikmöglichkeiten bei Karies und Plaque bietet sich ein Einsatz der intraoralen Kameras auch in der Prophylaxe an. Noch ist der Mehrwert der Technologie nicht allen Prophylaxemitarbeiterinnen bekannt. Dabei ist es egal, ob das Kamerasystem kabelgebunden oder kabellos mit Handauslösung oder Fußschalter arbeitet. Für jede Praxis gibt es ein passendes System, mit dem diese erfolgreich arbeiten kann und das idealerweise auch den ergonomischen Ansprüchen der Behandler und der Assistenz entspricht.

Ein umfangreiches technisches Verständnis ist für die Verwendung der Kamerasysteme meist nicht notwendig. Trotzdem bietet Dürr Dental auch Schulungen in der Praxis für intraorale Kameras und die dazugehörige Software an.

Veröffentlicht von: ab/rf
Intraorale Kamerasysteme, hier die VistaCam iX HD von Dürr Dental, werden im Praxisalltag immer beliebter und bieten auch für die Prophylaxe eine sinnvolle Ergänzung.

Intraorale Kamerasysteme, hier die VistaCam iX HD von Dürr Dental, werden im Praxisalltag immer beliebter und bieten auch für die Prophylaxe eine sinnvolle Ergänzung.