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20.11.2014

Unternehmensprofil LLOYD - Schritt für Schritt auf Erfolgskurs

Das Unternehmen LLOYD hat es im Laufe seiner 125-jährigen Geschichte immer wieder verstanden, seine Position als eine der führenden Schuhmarken in Deutschland auszubauen. D’life hat bei Andreas Schaller, Geschäftsführer der LLOYD Shoes GmbH (Sulingen), nachgefragt, welches Geheimnis hinter diesem langfristigen Erfolg steckt. Nachfolgend verrät er unter anderem, warum bei LLOYD Gesundheitsmanagement groß geschrieben wird und wie das Unternehmen es geschafft hat, die Tradition aufrecht zu erhalten und gleichzeitig Schuhwerk mit Zeitgeist zum Laufen zu bringen.

Was ist das Geheimnis hinter dem jahrzehntelangen Erfolg des » deutschen Mittelstandsunternehmens LLOYD? „Zunächst einmal Kontinuität. Nah am Kunden sein. Die Marktentwicklung beobachten. Vorne mit dabei sein, in der Mode, bei Produktaussagen und bei Kundenwünschen“, betont der LLOYD-Geschäftsführer. „Darüber hinaus haben wir in den ganzen Jahren konsequent unsere Drei-Säulen-Strategie eingehalten. Qualität, Tragekomfort und Design bilden für uns eine Einheit, die für jedes Produkt gilt. Unser Qualitätsmaßstab ist ebenso hoch wie verbindlich. Unser Design ist immer zeitgerecht und wir garantieren Tragekomfort. Alles gemeinsam macht den LLOYD Erfolg aus und wird von unseren Kunden honoriert.“ Selbstverständlich hat Andreas Schaller auch seine ganz persönlichen Vorstellungen von Schuhdesign und Tragekomfort. Und jeder, der die letzte IDS mit schmerzenden Füßen verlassen hat, weiß, was er meint, wenn er sagt: „Ich denke, dass wir die perfekten Messe-Schuhe machen. Schuhe, die man frühmorgens anzieht und in denen man sich wohlfühlt. Schuhe, in denen man sich während des Messe-Marathons genau so gut fühlt, wie spät abends beim After-Work-Dinner.“

Ästhetik, Individualität, Persönlichkeit

Diese drei Kriterien spielen bei den Zähnen eine zentrale Rolle. Gibt es ähnliche Aspekte bei Schuhen? Die Antworten des Schuh-Experten könnten bei Dental-Spezialisten durchaus noch für einen Aha-Effekt sorgen:
„Ähnlich wie die Zähne, die sozusagen täglich tonnenschwere Arbeit leisten, müssen auch Schuhe und Füße so viel Last tragen und ertragen wie kein anderes Kleidungsstück. Man belastet beide mit dem gesamten Körpergewicht. Dabei spielt ein Schuh, in dem man sich wohlfühlt, der die Füße schützt, eine große Rolle. Doch auch die Optik ist bei beiden wichtig: Schlechte Zähne haben den Nachteil, dass sie als Kauwerkzeug nicht richtig funktionieren, so wie man mit schlechten Schuhen auch nicht gut laufen kann. Schlechte Zähne sehen auch einfach nicht gut aus. Ganz nach dem uralten Sprichwort ‚Schau dem Mann auf den Schuh und du weißt, wie er ist’ vervollständigt ein gut geformter, gut designter Lederschuh das Bild des Mannes. Aus Studien wissen wir, dass Frauen zunächst auf die Augen und Zähne schauen - und dann auf die Schuhe. Leider weiß das ein Großteil der Männer nicht - sehr bedauerlich.“ Eine weitere Gemeinsamkeit zwischen Zähnen und Schuhen: Beides ist Handwerk - und zwar ein sehr hochwertiges. Qualitätsbewusstsein ist für LLOYD ein wichtiger Erfolgsbestandteil, wie es selbstverständlich auch in der Dentalbranche der Fall ist.

Die Schuhfabrik der Zukunft

Im Rahmen der Expo2000 hat LLOYD im heimischen Sulingen eine komplett neue Fabrik gebaut - die Schuhfabrik der Zukunft. Hier wird sehr viel Gesundheitsmanagement betrieben, die Gesundheit der Beschäftigten wird als einer der wichtigsten Faktoren betrachtet, der Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, die Unternehmenskultur und das Image der Firma hat. So sind zahlreiche Projekte und Maßnahmen auf eine aktive Gesunderhaltung der Beschäftigten ausgerichtet. Bei der Planung der Schuhfabrik der Zukunft ist ein besonderes Augenmerk auf ergonomische Belange der Belegschaft gelegt worden. Das Motto lautet: Gesunde Mitarbeiter brauchen einen gesunden Betrieb und ein gesunder Betrieb braucht gesunde Mitarbeiter.

Die Zukunft der Schuhe

Das noch vor einigen Jahren gültige Image, nach dem LLOYD Herrenschuhe mit ‚klassisch, traditionell, edel, hochwertig, britischer Touch‘ geradezu alle Charakteristika eines teuren Schuhwerks erfüllte, hat der Markenschuh seit 2009 erfolgreich ‚aufpoliert‘. Die deutliche Veränderung der Kollektion in Richtung Mode, Casualisierung und Personalisierung spricht seitdem auch die modebewusste Generation zwischen 20 und 30 mit großem Erfolg an. Andreas Schaller ist davon überzeugt, dass der Klassiker im Schuhbereich in Zukunft nie wieder diese Rolle spielen wird, wie es vor Jahren der Fall war. „Wenn Sie vor 15 bis 20 Jahren in ein Schuhgeschäft gekommen sind, dann waren in der Herrenabteilung 70 % Klassiker und 30 % Freizeitschuhe. Heute finden Sie dort 80 % Freizeitschuhe bzw. casualisierte Typen und 20 % Klassiker.“ Die Zukunft der Schuhe liegt also mehr in einer Stabilisierung bei den auf Freizeit ausgerichteten Schuhen, als bei der Klassik.

„Die Entwicklung des klassischen Lederschuhs zum Luxusartikel ist nicht mehr aufzuhalten“, sagt Andreas Schaller. Auch die Gründe dafür kennt er: „Es gibt immer mehr Menschen in immer mehr Ländern, die Wert auf erstklassige Lederschuhe legen. Hochwertige Schuhe sind in den letzten zehn Jahren zum Statussymbol mit Kult-Charakter geworden und avancieren zu echten Prestigeobjekten. Da eine steigende Nachfrage fast immer auch steigende Preise nach sich zieht, sind anspruchsvolle Lederqualitäten bereits um rund 10 % teurer geworden.“

Frauen & Schuhe = Ausnahmezustand
Männer & Schuhe = Last

Der deutsche Mann neigt eher zum Schuh-Muffel, männliche Schuhfetischisten wie in Asien sind ausgesprochen rar. „Selbst der modebewusste Teil der Herren sucht mehr die Evolution, nicht die Revolution.“ Sich Herantasten, schauen, was andere tragen und Sicherheit finden, das ist sein Ding. Und genau diese Sicherheit gibt das Unternehmen seinen Kunden - die Gewissheit, sich mit Schuhen aus dem Hause LLOYD nicht zu blamieren. Wie das Universalmodell, das zu allem und jedem passen muss, wenn Mann nicht weiß, was man wann und zu was tragen könnte. Das Motto lautet „schön und modern ist gut, aber bitte nicht auffallen.“ Sehr befriedigend findet Andreas Schaller das nicht – auch nicht, dass ER lediglich 1,7 Paar Schuhe pro Jahr kauft. Wie viel Spaß SIE an Schuhen hat, zeigt auch ihr Schuheinkauf pro Jahr: 4,2 Paar sind es - also weit mehr als doppelt so viele wie ER.

In puncto Schuhmode hat die Frau von heute auch morgen die Nase wieder vorn. „Für SIE muss es nicht immer Leder sein“, so Andreas Schaller. „Frauen sind modeaffiner, lassen sich eher von Farben, Stoffen, Schmuckelementen oder völlig neuen Hightech-Materialien verführen als Männer.“

In Bezug auf das Schuhmaterial wird es für IHN schwieriger oder besser gesagt teurer, wenn die klassische Linie eingehalten werden soll. Ein Äquivalent bietet sich aber mit der Casualisierung. Und im Bereich Freizeit wird die Emanzipation des Mannes an Stoffen und selbstverständlich auch mit den neuen Hightech- Entwicklungen sichtbar, die von der Industrie mit Hochdruck vorbereitet werden.

Bei den Schuhfarben ist Blau der absolute Hit. Natürlich bleiben aber auch die traditionellen Farben Schwarz und Braun als klassische Favoriten erhalten.

Veröffentlicht von: rf/tk 04/14
Unternehmensprofil LLOYD - Schritt für Schritt auf Erfolgskurs

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