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Leistungsstarke Spraynebel-Absaugung

Die unsichtbare Gefahr: Spraynebel

Bestimmte Tätigkeiten, wie beispielsweise das Präparieren von Zähnen, das Entfernen von Füllungen, Kronen und Brücken, oder das Beseitigen von Zahnbelag erfordern den Einsatz von hochtourigen Instrumenten. Diese bringen aber nicht nur Arbeitserleichterungen, sondern auch Risiken mit sich, denn um Schäden im Pulpa-Dentin-Bereich zu vermeiden, ist eine wirksame Kühlung mit Wasser nötig. Dabei entsteht Spraynebel, der nicht homogen ist, sondern aus Partikeln, Pulver sowie Spritzern und Tröpfchen unterschiedlicher Größe besteht, die Kühlwasser, Speichel, Blut und Mikroorganismen enthalten. Von diesem Gemisch geht ein hohes Infektionsrisiko aus.

Gefahren des Spraynebel:

  • Ablagerung einer kontaminierten Aerosolwolke über ein Radius von mehreren Metern (Quelle: Drisko et al., 2000, Bennet et al., 2000)
  • Türgriffe, Armlehnen, Leuchten und andere Oberflächen sind kontaminiert (Quelle: Graetz et al,. 2014)
  • Hohes Infektionsrisiko für Patienten durch Kreuzkontaminationen
  • Über 600 verschiedene Arten von Bakterien können in der menschlichen Mundhöhle nachgewiesen werden (Quelle: Genome Research (2009), DOI: 10.1101/gr.084616.108)
  • 1 ml Speichel enthält ca. 10 Millionen Bakterien (Quelle: Genome Research (2009), DOI: 10.1101/gr.084616.108)
  • Während einer 15-minütigen Behandlung ohne Schutzmaßnahmen werden ca. 0,014μl- 0,12μl Speichel über das Aerosol inhaliert (Quelle: Bennet et al. British Dental Journal, Vol. 189 No. 12 (2000))


Video: Vermeidung von Aerosolen durch hochvolumige Spraynebel-Absaugung

Mehr Informationen unter: Hygiene schützt Leben

Die sichere Lösung: intraorale Spraynebel-Absaugung

Ohne Spraynebel-Absaugung breitet sich durch das Kühlspray der Schnelllauf- und Ultraschallinstrumente im gesamten Behandlungszimmer eine Aerosolwolke aus. Dank intraoraler Absaugtechnik mit einer Saugleistung von rund 300 l/min wird die daraus entstehende Infektionsgefahr effizient reduziert. Dabei ist es wichtig, dass der Spraynebel schon im Mund des Patienten abgesaugt wird, damit erst gar kein Aerosol entstehen kann. Denn was den Mund nicht verlässt, muss nicht nachträglich eliminiert werden. Somit leistet die richtige intraorale Absaugung mit Spraynebelkanüle einen wichtigen Beitrag zum Infektionsschutz für den Zahnarzt, das Praxisteam und den Patienten.

Bester Schutz für das Praxisteam

Darauf kommt es an

  • Hohes Saugvolumen von rund 300 l/min pro Behandler (Quelle: Barnes, J. B., Harrel, S. K., Rivera-Hidalgo, F. (1998))
  • Arbeiten mit einer großen Absaugkanüle für maximales Saugvolumen an der Kanüle
  • Verwendung von Absaugkanülen mit Nebenlufteinlässen zur Vermeidung von Reflux
  • Robuste Saugmaschinen für zuverlässige Funktion im Dauerbetrieb
  • Venturi-Systeme oder das Arbeiten nur mit einem Speichelsauger ist für die Reduzierung von Aerosolen nicht ausreichend
  • Ordnungsgemäße und regelmäßige Reinigung und Desinfektion des Saugsystems mit Orotol® plus und MD 555 cleaner
  • Regelmäßige Überprüfung des Saugvolumens durch einen Techniker

Mehr Informationen unter: Absaugung

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