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19.10.2018

Lunos®-Tipp - Sanftes Glätten

Bestandteil einer Prophylaxesitzung ist auch eine gute Politurmaßnahme. Deren Ziel ist es, eine glatte, saubere Zahnoberfläche zu erreichen, ohne dabei die Zahnhartsubstanz (Zahnschmelz, Dentin) oder das umgebende Weichgewebe (Zahnfleisch, Mundschleimhaut, Zunge) zu schädigen.

Die dentale Politur soll eine möglichst glatte Zahnoberfläche erzeugen. Dadurch wird die Ansiedlung des Biofilms auf den Zähnen erschwert. Während der Politur werden exogene Verfärbungen sowie weiche Zahnbeläge entfernt und dadurch die Hygienefähigkeit des Patienten in der häuslichen Mundhygiene erreicht.

Bei der Politur gilt es eine einfache Regel zu beachten: Je härter das Poliermedium, desto besser ist der Reinigungserfolg, aber desto größer ist auch der Abtrag an Zahnhartsubstanz. Deshalb ist die richtige Wahl des Polierkörpers wichtig. Es stehen Polierbürsten oder Polierkelche in unterschiedlichen Härtegraden zur Verfügung. Grundsätzlich gilt: weiche Materialien sind substanzschonender, allerdings nicht ganz so schnell und intensiv im Reinigungsergebnis wie härteres Material. Aus Gründen der Zahnsubstanzschonung werden daher heute besonders weiche Polierkörper vorgezogen.

Nicht jeder Polierkörper eignet sich für jeden Arbeitsbereich gleich gut. So hat eine Polierbürste beispielsweise seine Vorteile bei der Reinigung von Fissuren. Ein Polierkelch hingegen eignet sich besonders zur schonenden Reinigung von Glattflächen wie auch zur Politur einer Teleskopkrone oder eines implantatgetragenen Zahnersatzes. Zur Reinigung der Approximalflächen können aber auch Interdentalbürsten, Zahnseide oder Polierstrips eingesetzt werden.

Der RDA-Wert gibt einen Hinweis zur Abrasivität einer Polierpaste. Auf dem Markt sind grobe, mittlere und feinabrasive Pasten erhältlich, die sich nochmals in ihren Aromen, Bestandteilen und Zusammensetzungen unterscheiden. Alternativ werden auch selbstreduzierende All-in-one oder Two-in-One Präparate angeboten. Ihre Abrasivstoffe minimieren sich beim Politurvorgang in wenigen Sekunden selbst, wodurch die Abrasivität stufenlos abnimmt und sich der Behandlungsablauf vereinfacht und zeitlich verkürzt. Ein Beispiel hierfür sind die selbstreduzierenden Lunos Two-in-One Pasten. In den Geschmacksrichtungen Neutral und Orange enthalten sie Hydroxylapatit, in der Variante Mint zusätzlich noch Fluorid zur Unterstützung der Remineralisierung.

Eine noch sanftere Variante ist die Lunos Polierpaste Super Soft. Sie hat einen äußerst geringen RDA-Wert von <5, ist fluoridfrei und enthält Hydroxylapatit. Wie der Name bereits sagt, kommt die Super Soft-Variante zum Einsatz, wenn besonders schonendes Polieren erforderlich ist, z.B. bei der Kinderindividualprophylaxe. Sie eignet sich zudem für die Politur von Kieferorthopädischen Apparaturen, Implantatversorgungen, bei Zahnersatz oder besonders empfindlichen Zahnoberflächen.

Die richtige Arbeitsweise und Anwendung der Polierinstrumente sind entscheidend für das Ergebnis am Ende einer Politur. Durch druckloses Arbeiten bei niedriger Drehzahl kann mit entsprechend ausreichender Menge an Polierpaste eine Überhitzung des Arbeitsgebietes verhindert werden. Zum Vereinfachen und Beschleunigen der Arbeitsabläufe besitzen alle Tuben der Lunos Polierpasten einen „Snap open“-Verschluss, zum schnellen Öffnen und Schließen der Tube mit einer Hand. Auch der Lunos Prophy-Ring zur Applikation am Finger sorgt für eine optimale Handhabung und kann im Praxisalltag unterstützen. Dieser spezielle Ring lässt sich beim Vorbereiten des Arbeitstrays mittels Füßchen aufrecht platzieren. Dadurch wird ein Ausfließen der eingefüllten Polierpaste vermieden.

Mit einer zur Zahnhartsubstanz und das umgebende Weichgewebe schonenden Politur wird in der Prophylaxesitzung eine glatte Oberfläche erreicht.

Mit einer zur Zahnhartsubstanz und das umgebende Weichgewebe schonenden Politur wird in der Prophylaxesitzung eine glatte Oberfläche erreicht.

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