Hygiene – Instrumente

Instrumentenaufbereitung mit DÜRR DENTAL

Von der manuellen Reinigung bis hin zur Dokumentation und Lagerung

Zur manuellen Desinfektion und Reinigung von allgemeinen, chirurgischen sowie empfindlichen Instrumenten setzt DÜRR DENTAL durchweg auf aldehydfreie, nicht fixierende Wirkstoffkombinationen. Diese sorgen dafür, dass die Instrumente bei zuverlässiger Reinigungswirkung materialschonend desinfiziert werden. Schonender Umgang mit den Instrumenten, keine Kompromisse gegen Keime – auf die DÜRR DENTAL Instrumentendesinfektion können Sie sich verlassen.

Enzymatische Instrumenten-Reinigung

Konzentrat zur manuellen, enzymatischen Reinigung von Instrumenten vor der Desinfektion. Dank der außerordentlichen Reinigungswirkung werden hartnäckige Verschmutzungen gelöst und das äußerst materialschonend.

Dental Instrumente Reinigungsmittel

Instrumenten-Reinigung und -Desinfektion

Hochwirksame und materialschonende Konzentrate zur Reinigung und Desinfektion von allgemeinen, chirurgischen und rotierenden Instrumenten. Auch für die Anwendung im Ultraschallbad geeignet.

Instrumente-Reinigung mit ID 212 in der HygoBox

Bohrer-Desinfektion

Voll viruzide, gebrauchsfertige Lösung zur Reinigung und Desinfektion rotierender Instrumente.

Bohrer-Desinfektion mit ID 212
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Häufig gestellte Fragen

FAQ: Instrumente

Der Hygienekreislauf der manuellen Instrumentenaufbereitung stellt sicher, dass Medizinprodukte nach jedem Einsatz sauber, desinfiziert, sterilisiert und dokumentiert freigegeben werden. Die folgenden 8 Schritte bilden einen typischen Ablauf:

  1. Vorbereitung und Transport
    Grobe Verschmutzungen unmittelbar nach der Behandlung entfernen. Instrumente sicher sammeln und vom Behandlungsplatz in den Aufbereitungsbereich transportieren.
  2. Reinigung und Zwischenspülung
    Instrumente zerlegt bzw. mit geöffneten Gelenken blasenfrei in einen Instrumentenbehälter mit Siebeinsatz und Deckel einlegen. Mit einer enzymatischen Reinigungslösung, z. B. ID 215, vollständig bedecken.
    Typische Einwirkzeit: 10–15 Minuten, abhängig vom Verschmutzungsgrad und gemäß Herstellerangaben.
    Anschließend mechanisch reinigen (ggf. Ultraschallbad) und gründlich mit Wasser zwischenspülen.
  3. Desinfektion und Spülung
    Gereinigte Instrumente erneut zerlegt und blasenfrei in einen geeigneten Behälter einlegen und mit einer Desinfektionslösung (z. B. ID 212, ID 212 forte plus oder ID 213) vollständig bedecken.
    Einwirkzeit gemäß Herstellerangaben, meist 5–10 Minuten.
    Danach gründlich unter fließendem Wasser abspülen. Optional eine Abschlussspülung mit demineralisiertem Wasser durchführen, um Wasserflecken oder Korrosion zu vermeiden.
  4. Trocknung und Funktionskontrolle
    Instrumente mit einem hygienischen, flusenfreien Tuch oder mit hygienischer Druckluft vollständig trocknen.
    Visuelle Kontrolle auf Sauberkeit, Korrosion, Materialveränderungen und Funktionalität durchführen.
    Gelenkinstrumente bei Bedarf pflegen (z. B. ölen). Nicht einwandfreie Instrumente aussortieren oder reparieren lassen.
  5. Verpackung
    Geeignetes Sterilbarrieresystem auswählen (z. B. Klarsichtsterilisierverpackung).
    Scharfe oder spitze Instrumente mit Schutzkappen versehen.
    Sterilbarrieresystem maximal zu etwa 75 % befüllen und gemäß Herstellerangaben versiegeln.
    Siegelnaht auf durchgehende, dichte Struktur ohne Lufteinschlüsse oder Kanäle kontrollieren.
  6. Dampfsterilisation
    Sterilisator gemäß Hersteller-Beladungsmuster beladen.
    Helix-Prüfkörper einlegen.
    Geeignetes Sterilisationsprogramm auswählen.
    Nach Programmende Autoklavenprotokoll prüfen und Farbumschlag des Helix-Teststreifens kontrollieren.
  7. Freigabe und Etikettierung
    Sterilbarrieresystem auf Trockenheit, Unversehrtheit und dichte Siegelnaht prüfen.
    Mit Sterilisationsdaten kennzeichnen.
    Dokumentierte Freigabe zur Wiederverwendung durchführen.
  8. Lagerung
    Sterile Instrumente staubgeschützt, trocken und in geschlossenen Schränken lagern.
    Bei Verwendung geeigneter Sterilbarrieresysteme beträgt die Lagerdauer in der Regel bis zu 6 Monate, abhängig von Verpackungsqualität, Siegelnaht und Lagerbedingungen.

Die konsequente Umsetzung aller Schritte unterstützt Patientensicherheit, Infektionsschutz und Rechtssicherheit.

Rotierende Instrumente wie Bohrer und Fräsen sind empfindlich und erfordern eine sorgfältige Aufbereitung gemäß Hygienekreislauf und Herstellerangaben.

  1. Direkt nach Einsatz
    Grobe Rückstände unmittelbar entfernen.
  2. Manuelle Reinigung
    Bohrer in einer geeigneten Bohrerbox mit einer enzymatischen Reinigungslösung, z. B. ID 215, vollständig bedecken.
    Typische Einwirkzeit: 10–15 Minuten gemäß Herstellerangaben.
    Alternativ oder ergänzend kann ein Ultraschallgerät verwendet werden.
  3. Zwischenspülung
    Gründlich mit Wasser spülen, bei Bedarf nachreinigen.
  4. Manuelle Desinfektion
    Gereinigte Bohrer in eine Bohrerbox mit einer geeigneten Desinfektionslösung, z. B. ID 220, einlegen.
    Einwirkzeit gemäß Herstellerangaben beachten.
    Anschließend unter fließendem Wasser spülen und mit hygienischem, flusenfreiem Tuch oder Druckluft trocknen.
  5. Sichtprüfung
    Auf Sauberkeit, Unversehrtheit und Schneidleistung prüfen.
  6. Sterilisation
    Gemäß Herstellerangaben im Dampfsterilisator sterilisieren.
  7. Dokumentierte Freigabe
    Sterilisationsprozess prüfen und dokumentieren.
  8. Kontaminationsgeschützte Lagerung
    Steril und trocken lagern.

Hinweis: Überhitzung, zu hoher Anpressdruck oder die Bearbeitung sehr harter Materialien können den Verschleiß von Diamant- oder Hartmetallbohrern beschleunigen.

Die Einwirkzeit ist abhängig vom verwendeten Produkt und muss gemäß Herstellerangaben eingehalten werden.

ID 215 (Reinigung)
Typischerweise 10–15 Minuten, abhängig vom Verschmutzungsgrad.

ID 212 / ID 213 (Desinfektion)
Einwirkzeit gemäß Herstellerangaben, meist 5–10 Minuten.

Wichtig: Die Instrumente müssen während der gesamten Einwirkzeit vollständig von der Lösung bedeckt sein. Nach Ablauf gründlich mit Wasser spülen und vollständig trocknen. Die Einhaltung der Einwirkzeit unterstützt eine wirksame Reinigung und Desinfektion sowie den Materialschutz.

Reinigung und Desinfektion sind zwei aufeinanderfolgende, aber unterschiedliche Schritte im Instrumenten-Hygienekreislauf.

Reinigung (z. B. mit ID 215)
Löst und entfernt organische Rückstände wie Blut, Speichel oder Gewebe.
Sorgt für sichtbare Sauberkeit und bereitet das Instrument auf die Desinfektion vor.

Desinfektion (z. B. mit ID 212 oder ID 213)
Inaktiviert pathogene Mikroorganismen auf dem gereinigten Instrument.
Reduziert das Infektionsrisiko vor der anschließenden Sterilisation.

Merksatz: Reinigung sorgt für sichtbare Sauberkeit, Desinfektion für mikrobiologische Sicherheit. Beide Schritte sind notwendig für eine fachgerechte Aufbereitung von Medizinprodukten.

Darauf kommt es an
Sicher

Breites Wirkungsspektrum bei langen Standzeiten

Verträglich

Hervorragende Materialverträglichkeit bei hoher Desinfektions- und Reinigungskraft

Komfortabel

Einfach und effizient in der Handhabung

Schnell

Kurze Einwirkzeiten, besonders schnell bei Anwendung im Ultraschallbad

Individuelle Beratung

Wer unsicher ist, welches Reinigungs- oder Desinfektionsmittel für seine Praxis das richtige ist, kann sich jederzeit an die DÜRR DENTAL Produktspezialistinnen wenden. Ihre persönliche Ansprechpartnerin im Bereich der Praxishygiene finden Sie ganz einfach über unsere Ansprechpartnersuche via Postleitzahl. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in Ihrer Praxis und lassen Sie sich individuell und kostenfrei beraten. Wir freuen uns auf Sie!  


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